
Umayyaden-Moschee
Altstadt
Die Umayyaden-Moschee in Damaskus, offiziell die Große Moschee von Damaskus, ist eine der größten und ältesten Moscheen der islamischen Welt. Sie wurde unter dem Umayyaden-Kalifen Al-Walid I. zwischen 705 und 715 n. Chr. auf dem Gelände eines römischen Tempels und einer christlichen Basilika errichtet und vereint römische, christliche und islamische Schichten an einem einzigen heiligen Ort.
Die Moschee ist berühmt für ihre goldenen Mosaiken, die paradiesische Landschaften darstellen, den großen Innenhof mit dem Schrein Johannes des Täufers und die drei Minarette. Sie gilt als eines der bedeutendsten Werke der frühen islamischen Architektur und ist ein UNESCO-Welterbe als Teil der Altstadt von Damaskus.